Liebe Kunden!

 

 

Neu in der Praxis:

Digitales Röntgen!

Jetzt noch bessere und schnellere Röntgenbilder von Ihrem Liebling.

 

Neue Öffnungszeiten !

 

Die Praxis und unser Tierbedarfsladen Pfotenimbiss sind für Sie zu folgenden

Kern-Öffnungzeiten besetzt

täglich von 09.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 16.00 Uhr bis 18.00 Uhr

Dienstag- und Samstag- Nachmittag sind Praxis und Laden geschlossen

 

Zusätzlich können zur Behandlung Ihrer Lieben Termine

z.B. Montag abends bis 20.00 Uhr

oder Mittwoch vormittags bis 14.00 Uhr

oder Mittwoch nachmittags ab 15.00 Uhr,...

vereinbart werden.

 

Termine nur nach vorheriger telefonischer Vereinbarung:

Tel. 07457-9467905

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihr Praxisteam

 

 

 

 

 

Würmer als unliebsame Magen-Darmparasiten

 

 

Ein großes Thema für jeden Hunde- und Katzenbesitzer sind Wurminfektionen.

In Deutschland spielen vor allem Rundwürmer, zu denen Spulwürmer (Toxocara) und Hakenwürmer (Ancylostoma und Uncinaria) zählen, und Bandwürmer (Gurkenkernbandwurm, Fuchsbandwurm, Hundebandwurm, Taenien und Mesocestoides) eine Rolle.

Gerade Welpen und Jungtiere sind sehr häufig von Würmern befallen.

Aufgrund der Übertragung von Wurmlarven vor der Geburt durch die Mutter und nach der Geburt mit der Muttermilch sollten Welpen und deren Muttertiere so früh wie möglich regelmäßig gegen Rundwürmer behandelt werden.

Die erste Entwurmung sollte unbedingt erfolgen, bevor die ausgewachsenen Würmer in der dritten Lebenswoche im Darm auftreten.

Hunde und Katzen können sich quasi überall infizieren.

Leider ist es kaum möglich einer Infektion vorzubeugen, da man die Tiere den Gefahrenquellen nicht entziehen kann. Spul- und Hakenwurmeier werden über den Kot ausgeschieden und so von anderen Tieren durch direkten Kotkontakt oder belecken von Fell aufgenommen. Sogar Wohnungskatzen können sich durch Aufnahme von an Schuhen haftenden Eiern anstecken. Nicht zuletzt ist es sogar möglich, dass Hakenwurmlarven durch die Haut des Tieres eindringen.

Symptom einer Wurminfektion kann schleimiger, manchmal blutiger Durchfall mit aufgeblähtem Bauch, einem so genannten Wurmbauch vor allem bei Welpen, sein.

Auch  glanzloses struppiges Fell, ein schwaches Immunsystem und folglich eine erhöhte Krankheitsanfälligkeit sind häufige Anzeichen eines Wurmbefalls.

Vor allem chronischer Befall kann zu Blutarmut führen.

Auch der Mensch kann mit Rundwürmern infiziert werden. Man spricht bei von Tieren auf Menschen übertragbaren Krankheiten von Zoonosen. Beim Menschen findet dann häufig eine Organwanderung der Wurmlarven statt. Dabei kann es unter anderem zur Schädigung der Leber, der Augen und des Gehirns kommen.

Bandwürmer verursachen bei Tieren in der Regel erst bei starkem Befall Symptome.

Sie können auch auf den Menschen übertragen werden. Dies kann zu Zystenbildung in der Leber oder in anderen Organen führen. Infektionen mit dem Fuchsbandwurm können für Menschen tödlich sein. Oft zeigen sich die Symptome erst Jahrzehnte nach der Infektion.

Hunde und Katzen infizieren sich vor allem durch die Aufnahme von Mäusen und deren Flöhen und durch die Fütterung von rohem Fleisch und Innereien.

Die Diagnose Wurmbefall ist durch den Tierarzt zu stellen. Nicht alle Würmer sind im Kot sichtbar und vor allem nicht zu jedem Zeitpunkt. Eine mikroskopische Untersuchung auf Wurmeier oder Larven ist eine gute diagnostische Möglichkeit, wobei auch hier durch die unregelmäßige Ausscheidung nicht immer Eier gefunden werden können, obwohl eine Infektion vorliegt.

Es wird von Fachleuten empfohlen, Haustiere regelmäßig alle drei Monate zu entwurmen, damit für die Gesundheit der Tiere und der Menschen keine Gefahr besteht.

Zur Vorbeugung und Bekämpfung ist auch eine gute Alltagshygiene sehr wichtig. Kot sollte beim täglichen Spaziergang und auch im Garten konsequent aufgesammelt und in Plastiktüten im Hausmüll entsorgt werden.

 

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